Fremdsamenspende

Umgang mit AID, DI, HI
(Synonym für Fremdsamenspende)

Neben den Gründen, die die Durchführung einer Fremdsamenspende notwendig machen, den medizinischen Bedingungen und ihrer Durchführung, gilt es, auch die Bedeutung für die Eltern im Vorfeld und vor Allem auch das Leben danach, als Familie mit einem oder mehreren DI-Kindern nicht zu vergessen.

  • Wie steht es um die Akzeptanz der Fremdsamenspende in der Gesellschaft?
  • Bin ich 'irgendwie' kein richtiger Vater?
  • Wie gehe ich als Vater / wir als Paar mit diesem Thema um, wenn das Kind geboren ist?
  • Klären wir es und /oder unser sozieles Netz über die Entstehung dieser Wunschschwangerschaft auf, oder lassen wir es?
  • Wie wird unser Kind auf diesen besonderen Umstand seiner Entstehung reagieren und wie wird es damit umgehen?
  • Wie wird unsere Umgebung auf dieses Wissen reagieren?

Fragen über Fragen, die man sich in einer solchen Situation am Besten vorher stellt - doch wer gibt Antworten und hilft bei der Bewältigung?

Leider verbietet uns die saarländische Berufsordnung die Durchführung der Fremdsamenspende aber bei gleichgeschlechtlichen Paaren, auch wenn eine eingetragene Partnerschaft vorliegt.

Neben ausführlichen Gesprächen, die wir in der Praxis miteinander führen, hat sich seit vielen Jahren Frau Petra Thorn dieser Problematik angenommen, berät und bietet Vorbereitungsseminare für Interessierte an, die einem bei der Entscheidungsfindung vor der Behandlung helfen.

Daneben gibt es mittlerweile auch ein Netzwerk von Familien (siehe rechts), die sich mit Hilfe der  Fremdsamenspende gebildet haben, also die Zeit nach der Behandlung abdecken. Hier findet man regional die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und gemeinsamer Freizeitgestaltung.